7. Was ist nach unseren ersten Schritten in Bangkok noch passiert?



Wir fragten die Einheimischen hier und da, was das Interesse der Touristen weckte. Über das Niveau der Englischkenntnisse will ich mich gar nicht erst auslassen, aber sie schafften es in hohem Maße, uns zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten Bangkoks zu führen. Ein anderer Tuk-Tuk-Fahrer fuhr uns zum Chao-Phraya-Fluss und empfahl uns, ein Boot zu besteigen, von dem aus wir ganz unterschiedliche Orte in der Hauptstadt auf eigene Faust erkunden konnten. Von geheimnisvollen Tempeln über farbenfrohe Hotels und Gebäude bis hin zum Leben der Einheimischen in den Häusern am Fluss selbst, deren erste Schritte aus dem Haus direkt ins Wasser führen. Ich erinnere mich noch gut an den Anblick eines kleinen Kindes, das in einer der Hütten am Flussufer einen Hund massierte, der in Ekstase geraten war und seine Zunge herausstreckte. Das ist Thailand. Farbenfroh. Ein echtes Märchen mit echten Charakteren, an dem sogar die Touristen teilhaben. Wir akzeptierten den Chao Phraya Fluss als eine Münze mit 2 Seiten. Eine, die tagsüber großes Elend und schmutziges Wasser zeigt, bis hin zum abendlichen Glitzern und Leuchten der Attraktionsboote und Schiffe. Später wird es um all diese Empfindungen wieder gehen, aber ich hatte nicht mehr reizvollen Dreck, Gestank und Unordnung gesehen. Man gewöhnt sich so sehr an dieses Bild, dass man dort leben möchte, um Teil dieses Films zu sein.


Chapters